Wettbewerb „Vorher – Nachher: Die Meldung macht's“ entschieden

Hessische Kommunen für vorbildliche Verbesserungen im Radverkehr ausgezeichnet


Auf der internationalen Fahrradmesse EUROBIKE in Frankfurt am Main wurden am 25. Juni die Gewinnerkommunen des Wettbewerbs „Vorher – Nachher: Die Meldung macht’s“ ausgezeichnet. Mit dem Wettbewerb würdigt die die Gesellschaft für Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm) hessische Kommunen, die Hinweise aus der Bevölkerung über die Meldeplattform Radverkehr erfolgreich aufgegriffen und daraus konkrete Verbesserungen für den Radverkehr umgesetzt haben.


Zahlreiche Kommunen haben eindrucksvolle Beispiele eingereicht, die zeigen, wie aus Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern sichtbare Maßnahmen entstanden sind. Die Beiträge verdeutlichen, wie die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Bevölkerung dazu beiträgt, Mängel zu beseitigen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Qualität der Radverkehrsinfrastruktur kontinuierlich zu verbessern.


Die Meldeplattform Radverkehr ist das zentrale hessische Meldesystem für Hinweise zur Radverkehrsinfrastruktur. Bürgerinnen und Bürger können dort Schäden, Gefahrenstellen oder Verbesserungsvorschläge direkt an die zuständigen Kommunen melden. Die Plattform unterstützt die Kommunen bei der strukturierten Bearbeitung und Dokumentation der eingehenden Hinweise und schafft Transparenz über den Bearbeitungsstand. Mehr als 320 hessische Kommunen sind inzwischen an die Meldeplattform angeschlossen.


Unter allen eingereichten Beiträgen wurden jeweils eine Großstadt, eine mittelgroße Stadt und eine Kleinstadt ausgezeichnet. Die diesjährigen Gewinnerkommunen sind:


• Stadt Florstadt:
Mit dem Neubau des Nidda-Stegs in Nieder-Florstadt wurde eine wichtige Verbindung für den Fuß- und Radverkehr wiederhergestellt. Der Steg dient als zentrale Alltagsverbindung, unter anderem für Schülerinnen und Schüler sowie für Wege in den Ortskern. Dank seiner Breite von 3,50 Metern
bietet er ausreichend Platz für Begegnungsverkehr und kann komfortabel von Radfahrenden, zu Fuß Gehenden sowie Personen mit Kinderwagen oder Rollatoren genutzt werden.


• Stadt Schwalmstadt:
Ausgangspunkt für die ausgezeichnete Maßnahme waren Hinweise auf starke Pfützenbildung und Ausspülungen auf dem Radfernweg R4 im Stadtteil Ziegenhain. Obwohl die Stadt nicht Eigentümerin der betroffenen Fläche ist, wurde gemeinsam mit dem Grundstückseigentümer eine Lösung entwickelt. Durch den Bau eines Entwässerungsgrabens mit Verrohrung konnte das Problem dauerhaft behoben werden. Der Radweg ist seitdem deutlich besser nutzbar und bleibt auch bei Niederschlägen frei von Wasseransammlungen.


• Stadt Frankfurt am Main:
Frankfurt überzeugte die Jury mit einem ganzen Bündel erfolgreich umgesetzter Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem eine sichere Radverkehrsführung im Bereich Dachsberg und Homburger Landstraße in Preungesheim, die Beseitigung von Behinderungen durch Falschparker in Unterliederbach und Sindlingen sowie die Verbesserung von Querungsstellen und Sichtbeziehungen im Ostend.


„Die ausgezeichneten Projekte stehen beispielhaft für eine effektive Kooperation zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Kommunen. Hinweise aus dem Alltag liefern wichtige Impulse, um Schwachstellen zu erkennen und Verbesserungen umzusetzen. Der Wettbewerb würdigt dieses gemeinsame Engagement und macht deutlich, welchen Beitrag der Dialog zwischen Bürgerschaft und Verwaltung für eine sichere und attraktive Radverkehrsinfrastruktur leisten kann“, betont Wolfgang Siefert, Dezernent für Mobilität der Stadt Frankfurt und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der ivm.


Dem kann sich Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm, nur anschließen: „Aus einem Hinweis wird eine Verbesserung, aus vielen Hinweisen ein besseres Radverkehrsnetz. Die Meldeplattform Radverkehr macht es Bürgerinnen und Bürgern leicht, ihre Erfahrungen aus dem Alltag einzubringen. Die Hinweise gelangen direkt zur zuständigen Kommune und können dort aufgegriffen werden. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie aus diesem einfachen Austausch konkrete Verbesserungen entstehen, von denen alle Radfahrenden profitieren“.


Auch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger wird gewürdigt. Im Rahmen einer begleitenden Mitmach-Aktion wurden unter allen Personen, die über die Meldeplattform Radverkehr Hinweise eingereicht haben, attraktive Sachpreise verlost. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am Samstag, 27. Juni 2026, ebenfalls im Rahmen der EUROBIKE ausgezeichnet. Mit der Aktion bedankt sich die ivm bei allen Teilnehmenden, die mit ihren Meldungen dazu beitragen, den Radverkehr in Hessen sicherer und attraktiver zu machen.


Weitere Informationen:


Über die Meldeplattform Radverkehr –
www.meldeplattform-radverkehr.de
Die Meldeplattform Radverkehr wird vom Land Hessen finanziert und durch die Gesellschaft für integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm) betrieben sowie kontinuierlich weiterentwickelt. Inzwischen nutzen mehr als 320 Städte und Gemeinden in Hessen das System. Unter
www.meldeplattform-radverkehr.de kann die Anwendung direkt über das Smartphone als mobile Anwendung aufgerufen werden – es ist keine Installation einer App erforderlich. So können Meldungen ganz einfach in nur drei Schritten abgegeben werden, hessenweit und ganz ohne Recherche und ohne Kenntnis der lokalen Zuständigkeiten.
Über die ivm –
www.ivm-rheinmain.de


Die ivm hat die Aufgabe, Maßnahmen für ein integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement in der Region Frankfurt RheinMain zu entwickeln. Zusammen mit ihren Gesellschaftern – den Städten und den Landkreisen der Region Frankfurt RheinMain, den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz sowie dem Rhein-Main-Verkehrsverbund – setzt sie diese gemeinsam um.

27. August 2026
Bei der Konfirmationsstadt Schwalmstadt stehen ab Sommer 2027 Ausbildungsplätze in verschiedenen Bereichen zur Verfügung. 1 Stelle als Auszubildender für den Beruf Verwaltungsfachangestellter (m/w/d) (Ausbildungsdauer: 3 Jahre) Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2026 1 Stelle als Auszubildender für den Beruf Fachinformatiker (m/w/d) - Fachrichtung Systemintegration - (Ausbildungsdauer: 3 Jahre) Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2026 1 Stelle als Auszubildender für den Beruf Bautechnischer Konstrukteur (m/w/d) - Fachrichtung Architektur (Ausbildungsdauer: 3 Jahre) Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2026 1 Stelle als Auszubildender für den Beruf Umwelttechnologe (m/w/d) für Wasserversorgung (Ausbildungsdauer: 3 Jahre) Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2026 1 Stelle als Auszubildender für den Beruf Umwelttechnologe (m/w/d) für Abwasserbewirtschaftung (Ausbildungsdauer: 3 Jahre) Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2026 1 Stelle als Auszubildender für den Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker (m/w/d) Fachrichtung: Personenkraftwagentechnik (Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre) Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2026 Mehrere Stellen für Praktikanten im Anerkennungsjahr oder auch als Auszubildender im Rahmen der PivA-Ausbildung (m/w/d) für den Erzieherberuf in den städt. Kindertageseinrichtungen Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2026 Mehrere Stellen für Praktikanten zum Sozialassistenten (m/w/d) in den städtischen Kindertageseinrichtungen (Praktikantenzeit: 1 Jahr) Bewerbungsfrist: 31. Januar 2027 Bewerbungen für die o. a. Stellen senden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen (Be­werbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse in Kopie etc.) an: Magistrat der Stadt Schwalmstadt - Personalentwicklung - Marktplatz 1, 34613 Schwalmstadt E-Mail: bewerbungen@schwalmstadt.de Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung vor­rangig berücksichtigt. Bewerbungen von Frauen werden besonders begrüßt (§ 9 HGlG). Hinweis: Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nur in Kopie und ohne Mappe ein, da diese nach Ab­schluss des Auswahlverfahrens nicht zurückgesandt werden. Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich zum Bewerbungsmanagement. Mit der Abgabe Ihrer Bewerbung willigen Sie in eine Speicherung der personenbezogenen Daten zu diesem Zwecke ein. Ihre Bewerbungsdaten und -unterlagen löschen bzw. vernichten wir drei Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens. Ein Widerruf Ihrer Einwilligung ist jederzeit möglich. Gender-Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Berufs- bzw. Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
von Stefan Pinhard 26. August 2026
Das diesjährige STADTRADELN im Schwalm-Eder-Kreis ist mit beeindruckenden Ergebnissen zu Ende gegangen. Vom 31. Mai bis zum 20. Juni 2026 legten 1.337 aktive Radelnde in 135 Teams insgesamt 319.671 Kilometer zurück. Dabei konnten rund 52 Tonnen CO₂ vermieden werden. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres von rund 60.000 Kilometern deutlich übertroffen. Ein Grund für die starke Beteiligung war der in diesem Jahr weitgehend gemeinsame Aktionszeitraum der Kommunen. So entwickelte sich aus den einzelnen Aktionen ein kreisweites Fahrradereignis. Menschen unterschiedlichen Alters beteiligten sich – von einer fünfjährigen Nachwuchsfahrerin bis zu einem 86-jährigen Radler. Auch Unternehmen, Vereine, Schulklassen und Familien gingen gemeinsam an den Start. Große Preisverleihung in Gudensberg Zum Abschluss des STADTRADELNS 2026 werden die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer kreisweiten Preisverleihung ausgezeichnet. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 13. September 2026, an der Märchenbühne in Gudensberg statt. Das Programm beginnt ab 15 Uhr. Ab 17 Uhr werden die Gewinnerinnen und Gewinner der verschiedenen Kategorien geehrt. Ausgezeichnet werden unter anderem besonders aktive Kommunen, Vereine, Betriebe und Familien sowie herausragende Einzelleistungen. Für musikalische Unterhaltung sorgt eine Live-Band. Die Veranstaltung ist in die traditionsreiche „Tour de Chattengau“ eingebettet. Auch für Verpflegung ist vor Ort gesorgt. Alle Teilnehmenden des STADTRADELNS sowie interessierte Radfahrerinnen und Radfahrer sind eingeladen, gemeinsam auf die erfolgreiche Aktion zurückzublicken und die Gewinnerinnen und Gewinner zu feiern.
26. August 2026
Am Samstag, 19. September 2026, findet von 10 bis 15 Uhr die 22. Ausbildungsbörse Schwalm-Eder im Hotel am Stadtpark in Borken statt. Mehr als 100 Ausstellende aus Handwerk, Industrie, Dienstleistung und Verwaltung informieren über Ausbildung, Studium und berufliche Perspektiven. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Neben Informationen zu verschiedenen Ausbildungs- und Studienwegen bieten Mitmachstationen die Möglichkeit, Berufe auch praktisch kennenzulernen. Unter anderem werden ein Rettungswagen, ein Back-Mobil und Landmaschinen vor Ort sein. Darüber hinaus erhalten Besucherinnen und Besucher Tipps rund um Bewerbung, Praktikum und Berufseinstieg. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und junge Erwachsene sowie ausdrücklich auch an Eltern. Auf einer Beratungsmeile können sich Eltern über mögliche Ausbildungs- und Studienwege, Anforderungen, Fristen und Fördermöglichkeiten informieren. Auch Expertinnen und Experten verschiedener Institutionen stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Die Ausbildungsbörse richtet sich zudem an junge Erwachsene, die sich beruflich oder im Studium neu orientieren möchten. Weitere Informations- und Beratungsangebote gibt es unter anderem zu Freiwilligendiensten, beruflichen Möglichkeiten im Ausland sowie Unterstützungs- und Förderangeboten. Für das leibliche Wohl sorgen das Café Fluidum im Hotel am Stadtpark sowie ein Imbissstand im Außenbereich. Foto von Carolin Ludwig
26. August 2026
Am Dienstag, 1. September 2026, findet um 17 Uhr eine Gedenkfeier zum Antikriegstag auf dem Waldfriedhof Trutzhain statt. Die Veranstaltung wird von der Gedenkstätte Trutzhain und dem DGB Schwalm-Eder ausgerichtet und erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 87 Jahren sowie an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Im Mittelpunkt der diesjährigen Gedenkfeier steht die Auseinandersetzung junger Menschen mit der Geschichte des Nationalsozialismus in der Region. Theresa Gnau, Schülerin des Schwalmgymnasiums, berichtet über ihre persönlichen Erfahrungen und ihren Zugang zur Geschichte des Waldfriedhofs. Ein musikalisches Rahmenprogramm begleitet die Veranstaltung. Im Rahmen von zwei Workshops haben sich Jugendliche während der Sommerferien mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandergesetzt. In Kooperation mit dem Kunstverein Stipendium Willingshausen entstanden dabei künstlerische Arbeiten, von denen einige während der Gedenkfeier präsentiert werden. Der Waldfriedhof Trutzhain erinnert an die Opfer des ehemaligen deutschen Kriegsgefangenenlagers STALAG IX A Ziegenhain. Zwischen 1941 und 1945 wurden dort verstorbene serbische und sowjetische Kriegsgefangene sowie italienische Militärinternierte bestattet. Heute erinnern unter anderem Bronzetafeln an 688 sowjetische und drei serbische Tote.  Nach den Schlussworten gegen 18 Uhr ist das gemeinsame Niederlegen von Blumen zum Gedenken an die Verstorbenen vorgesehen. Die Gedenkstätte Trutzhain und der DGB Schwalm-Eder laden Interessierte zur Teilnahme ein.
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